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Die besten Geschäftskonten 2021

Geldeingang p.m.
Euro
∅ Guthaben:
Euro
Zusatzoptionen:
ec-Karte
Kreditkarte
Nur Filialbanken
Beleglose Buchungen p.m.
Beleghafte Buchungen p.m.
Unternehmensart:
Zahlungseingang: 3000 € / Guthaben: 5000 €
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 28.11.2021. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2021 financeAds.net
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Wer ein neues Geschäftskonto eröffnet, sollte nicht nur auf den Preis achten, man sollte auch zusätzliche Kosten für z.B. Buchungen und Zusatzoptionen im Auge behalten.

kontist
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Damit man ein Geschäftskonto eröffnen kann, wird dazu ein passendes Geldinstitut und ein gutes Angebot benötigt. Ganz einfach und transparent, lassen sich verschiedene Angebote für geschäftliche Konten am besten online vergleichen. Doch wer ein Geschäftskonto eröffnen will, für den sollte nicht nur der Preis die wichtigste Rolle spielen, sondern man sollte auch auf die zusätzlichen Konditionen achten.

Was ist ein Geschäftskonto?

Bei einem Geschäftskonto handelt es sich ebenso wie bei einem privaten Girokonto um ein Kontokorrentkonto. Es sorgt dafür, dass Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler ihre geschäftlichen Ausgaben genau von den privaten Ausgaben abgrenzen können. Das ist zum Beispiel für die BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung) oder die Steuererklärung sehr wichtig.

geschäftskonto eröffnen online Ein Unternehmen hat die Pflicht, mindestens ein Geschäftskonto zu führen. Hingegen können Selbstständige und Freiberufler dies optional entscheiden. Ebenso wie bei einem privaten Girokonto, können auch für ein Geschäftskonto EC-Karten und Kreditkarten vergeben werden. Und genauso kann auch für das geschäftliche Kontokorrentkonto ein Verfügungsrahmen, der sogenannte Dispo eingeräumt werden.

Detailliert unterscheidet sich ein geschäftliches Konto allerdings in einigen Punkten zu einem privaten Konto. Manche Geldinstitute erheben zum Beispiel höhere Gebühren für die Kontoführung. Hingegen bekommt man aber andererseits wieder bessere Konditionen. Zum Beispiel können gleich mehrere Personen dazu berechtigt sein das Konto zu führen. Ebenso fällt auch der Verfügungsrahmen höher aus.

Ein geschäftliches Konto lässt ist meist auch an eine Software eines Drittanbieters anbinden, um somit die Finanzgeschäfte sowohl im Büro wie auch von zuhause aus erledigen zu können. Dies ist eine gute Hilfe um die Buchhaltung zu verwalten oder für die Steuererklärung. Ein geschäftliches Kontokorrentkonto erleichtert zum Beispiel auch einfach herauszufinden, wo etwa noch Zahlungen geleistet werden müssen oder noch Aussenstände offen sind.

Was braucht man um ein Geschäftskonto zu eröffnen?

Für die Eröffnung eines Geschäftskontos werden in der Regel folgende Unterlagen benötigt:

  • Nachweis der Identität, gültiger Personalausweis
  • Unterlagen der Anmeldung des Gewerbes (bei Gewerbebetreibenden)
  • Nachweise über die Einkünfte
  • Kontoauszüge (eventuell älteren Datums)
  • Auskunft zur Kreditwürdigkeit von der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) oder anderer Auskunfteien
  • Komplett ausgefüllter und unterzeichneter Antrag zur Kontoeröffnung
  • Steuernummer (bei Freiberuflern)

Wer braucht ein Geschäftskonto?

Kapitalgesellschaften wie zum Beispiel Aktiengesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung brauchen ein Geschäftskonto. Alle anderen könnten ihren geschäftlichen Zahlungsverkehr somit auch über ein normales Girokonto abwickeln. Jedoch sind Unternehmer dazu verpflichtet, alle Geschäftseinnahmen und betriebliche Ausgaben zu belegen. Daher macht ein separates geschäftliches Firmenkonto Sinn.

Wann braucht man ein Geschäftskonto?

Wer ein Unternehmen betreibt, der muss seine Einnahmen und Ausgaben aus dem Betrieb nachweisen können. Mit einem geschäftlichen Kontokorrentkonto lässt sich der gewerbsmässige Zahlungsverkehr ganz genau von dem privaten abgrenzen. Dies ist vor allem für den Jahresabschluss und die Einnahmen- und Ausgabenrechnung sehr vorteilhaft.

Eine Vielzahl von Selbstständigen und Freiberuflern könnten die Abwicklung ihres geschäftlichen Zahlungsverkehrs ebenso leicht über ein zusätzliches Girokonto machen. Jedoch ist eine Nutzung des Girokontos für den Geschäftsverkehr bei zahlreichen Geldinstituten ausdrücklich nicht erlaubt. Nicht zuletzt dann, wenn die geschäftlichen Buchungen im Monat zunehmen, werden die meisten Kreditinstitute darauf pochen, ein spezielles Geschäftskonto zu eröffnen.

Wer muss ein Firmenkonto führen?

Ein extra Geschäftskonto eröffnen und führen müssen vom Gesetzgeber her nur Kapitalgesellschaften. Hierzu zählen beispielsweise die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) "kleine" GmbH (Abkürzung UG), Aktiengesellschaft (AG), Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) oder eingetragene Genossenschaft (e.G.).

Diese Unternehmensformen sind gesetzlich juristische Personen mit selbstständiger Geschäftsfähigkeit und rechtlicher Verantwortung. Eine Kapitalgesellschaft setzt ihre Geschäftsfähigkeit mittels eines eigenen geschäftlichen Kontos um und kann ihre betrieblichen monetären Transaktionen nicht auf einem privaten Konto verbuchen.

Welche Vorteile bietet die Nutzung eines Geschäftskontos für Selbstständige?

Die Kosten für die Führung eines Firmenkontos können ebenso wie die Aufwendungen für alle Transaktionen zu den betrieblichen Ausgaben gezählt werden und somit von der Steuer abgesetzt werden. Der wesentlichste Vorteil liegt allerdings bei der Buchführung. Ein geschäftliches Kontokorrentkonto für Selbstständige sorgt für eine gute Ordnung in der Buchhaltung.

Selbstständige die ein Firmenkonto nutzen, haben dadurch eine riesengrosse Erleichterung in der Buchhaltung. Denn durch das geschäftliche Konto lässt sich der private von dem betrieblichen Zahlungsverkehr ganz klar und sauber trennen.

  • Für die Buchhaltung bietet ein Firmenkonto weitere Vorzüge:
    • Werden ausschliesslich nur geschäftliche Konto-Bewegungen über ein Firmenkonto gemacht, lassen sich die Buchungen ganz klar und eindeutig zuordnen. Somit lassen sich falsche Zuteilungen und Diskrepanzen bereits im Voraus abwenden.
    • Die dem Finanzamt gegenüber vorliegende Nachweispflicht, gestaltet sich dadurch sehr viel einfacher, weil nur die Belege eines Firmenkontos für die Steuer notwendige Belege sind. Dadurch bekommt das Finanzamt keine privaten und auch keine für die Steuer unbedeutende Unterlagen.
    • Die Belege lassen sich viel leichter sortieren, wenn nur geschäftliche Buchungen über das entsprechende Bankkonto laufen.
    • Für Firmenkonten offerieren die Geldinstitute ihren Kunden oft auch sogenannte Unterkonten an. Mit ihnen lässt sich eine weitere und noch detailliertere Sortierung des betrieblichen Zahlungsverkehrs durchführen und ermöglichen somit eine noch bessere und übersichtlichere Ordnung der Geschäftsvorgänge.
    • Das Risiko, für private Ausgaben aus Versehen an die Rücklagen für die nächste Vorauszahlung der Vorsteuer zu gehen, ist erheblich niedriger.
    • Auf dem Firmenkonto und den entsprechenden Buchungen sind nur die betrieblichen Bewegungen auf dem Konto zu sehen. Somit hat man einen gute Übersicht über den gesamten geschäftlichen Zahlungsverkehr. Dadurch lässt sich auch die aktuelle Finanzlage des Unternehmens viel einfacher und besser einschätzen.

Müssen Kleinunternehmer ein Geschäftskonto führen?

Nein, für Kleinunternehmer ist ein geschäftliches Konto keine Pflicht. Rechtlich gesehen haben Kleinunternehmer den selben Stand wie Freiberufler und Selbstständige. Allerdings sind Klein-Unternehmer von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Freiberufler und Selbstständige hingegen unterliegen der Pflicht zur Erhebung der Umsatzssteuer.

Der Status des Klein-Unternehmers, der auf Grundlage der Befreiung von der Umsatzsteuer-Pflicht besteht, hat somit keinerlei Einfluss auf eine Verpflichtung, ein Firmenkonto führen zu müssen.

Müssen Freiberufler ein Geschäftskonto führen?

Nein, auch für Freiberufler ist ein Geschäftskonto keine Pflicht. Auch sie dürfen frei darüber entscheiden, ob sie ein geschäftliches Kontokorrentkonto führen wollen. Freiberufler können somit ihre betrieblichen Einnahmen und Ausgaben über ein privates Konto verbuchen.

Ist für Selbstständige ein Geschäftskonto bei den Banken Pflicht?

Sofern sich die geschäftliche Nutzung des privaten Kontos in einem gewissen Rahmen bewegt, wird dies durchaus von manchen Banken bei Freiberuflern und Einzelunternehmern toleriert.

bank-konto online Bei zahlreichen Geldinstituten ist dies in deren AGBs (allgemeinen Geschäftsbedingungen) geregelt, dass die Bankkunden ihren betrieblichen Zahlungsverkehr nicht über ein Privatkonto tätigen dürfen. Deshalb sollte ein Selbstständiger vor einer Kontoeröffnung immer die allgemeien Geschäftsbedinungen der Bank prüfen.

Aber selbst wenn in den AGBs des Kreditinstituts keine Angaben für eine Abgrenzung beinhalten, gibt es Begründungen, weshalb die Bank die gewerbsmässige Nutzung des privaten Kontos beanstanden kann. Da bei einer betrieblichen Nutzung des Kontos die Zahl der monatlichen Geldtransaktionen steigt und somit der Aufwand für die Führung des Kontos grösser ist.

Darüber hinaus werden den Banken im BGB (Bürgerlichen Gesetzbuch) im Umgang mit Geschäfts-Kunden andere Regelungen gesetzlich vorgeschrieben, als beim Umgang mit privaten Kunden. Auch wenn die Geldinstitute eine gewerbsmässige Nutzung von privaten Konten eher skeptisch bewerten, wird diese oftmals innerhalb eines noch überschaubaren Rahmen geduldet. Deshalb werden selbstständige Einzel-Unternehmer sowie Freiberufler eher selten Schwierigkeiten mit ihrem Kreditinstitut bekommen, falls sie ihr privates Konto für ihre Geschäftstätigkeit verwenden.

Wie viel kostet ein Geschäftskonto?

Bei einem geschäftlichen Konto können die Kosten auf ganz unterschiedliche Weise entstehen. Je nachdem, bei welcher Bank der Unternehmer oder Freiberufler sein Geschäftskonto eröffnet, kann dafür eine Jahresgebühr anfallen oder auch nicht. Bei den Direktbanken und Online-Banken im Internet gibt es viele gute Angebote für ein kostenloses Geschäftskonto.

kosten auswerten Weiterhin berechnen einige Kreditinstitute ihren Kunden für eine Firmen-Girocard oder -Kreditkarte extra Gebühren. Bei vielen Konto-Modellen sind für jede einzelne Transaktion extra Gebühren zu zahlen. Bei anderen gewerbsmässigen Konten ist eine gewisse Zahl an Kontobuchungen ohne weitere Kosten in einem Komplettpaket enthalten.

Auf der Suche nach dem passenden Firmenkonto, lässt sich im online Geschäftskonto Vergleich die Ergebnisliste mit wenigen Klicks an die persönliche Situation angleichen. Dazu müssen nur die Eingabefelder im Vergleichsrechner entsprechend eingestellt werden.

Auf diese Weise findet man rasch und komfortabel ein geeignetes Angebot, welches ideal zu den persönlichen Anforderungen passt und bekommt unmittelbar in der Übersicht angezeigt, bei welcher Bank man mit welchen gesamten Kosten pro Jahr kalkulieren muss.

Welche Unterlagen werden für die Eröffnung eines Firmenkontos benötigt?

Die Unterlagen, welche die jeweilige Bank im einzelnen für die Geschäftskonto Eröffnung benötigt, können je nach Geldinstitut etwas unterschiedlich ausfallen. Ausserdem kommt es auch darauf an, für welche Art von Unternehmen das Firmenkonto eröffnet werden soll. Allerdings werden bei nahezu allen Banken prinzipiell zumindest nachfolgende Unterlagen nötig sein:

  • Gültiger Ausweis wie Personalausweis oder Reisepass
  • Gewerbe- oder Kammeranmeldung
  • Nachweise zu den Einkünften (Bankauszüge)
  • Umsatzsteuer-ID / Steuernummer
  • Auszug aus dem Handelsregister (kommt auf die Rechtsform an)

Falls ein Kontokorrentkredit gewünscht wird, möchte die Bank in der Regel die Einkünfte prüfen. Hierfür sind weitere Unterlagen erforderlich:

  • Einkommenssteuerbescheid für das vergangene Geschäftsjahr
  • Aktueller Bescheid für die Vorauszahlung der Vorsteuer
  • Bankauszug mit letzter Vorsteuer-Vorauszahlung

Was ist ein Kontokorrent-Kredit?

Manche Geldinstitute richten bei manchen Konto-Modellen bei der Eröffnung eines Geschäftskontos gleichzeitig einen Kontokorrentkredit ein. Dabei handelt es sich um einen Kreditrahmen, den man im Bedarfsfall wie benötigt ausschöpfen kann und zu jeder Zeit wieder begleichen kann. Grundvoraussetzung ist hierfür allerdings eine ausreichende Kreditwürdigkeit.

Mit Hilfe eines Kontokorrentkredits lassen sich kurzfristige Liquiditätsprobleme überbrücken. Beispielsweise für das Zeitfenster zwischen den Auszahlungen von Löhnen/Gehältern an die Mitarbeiter und offenen Eingängen von Forderungen. Kreditzinsen werden nur fällig, falls der Überziehungskredit auch tatsächlich benötigt wird.

Die Zinsen dazu fallen je nach Kreditinstitut unterschiedlich hoch aus und werden meistens auch auf Basis der Bonität festgelegt. Bewertet das Geldinstitut die Bonität hoch, dann fallen die Zinsen für den Kontokorrent-Kredit umso günstiger aus.

Wie kann man sein bisheriges Geschäftskonto wechseln?

Ein bestehendes Firmenkonto kann man genauso wechseln wie ein Privatkonto. Hauptsächlich für Freiberufler und Einzel-Unternehmer mit einer kleinen Anzahl an Kunden, ist der Wechsel auch nicht aufwendiger als wie ein Wechsel eines privaten Girokontos. Und so funktioniert der Kontowechsel:

1. Schritt: Neues Geschäftskonto eröffnen

Zunächst sollte man im online Geschäftskonto Vergleich ein passendes Firmenkonto zu geringen Kosten und guten Leistungen suchen. Ist die Bank mit dem richtigen Angebot ausfindig gemacht, kommt man direkt über das Feld zum Anbieter auf die Internetseite des Geldinstituts und kann dort das neue Geschäftskonto online eröffnen.

2. Schritt: Information an alle Zahlungspartner

Im zweiten Schritt muss allen geschäftlichen Zahlungspartnern die neue Bankverbindung mitgeteilt werden. Die Information zum Kontowechsel sollte unter anderem an alle Lieferanten, Dienstleister, Auftraggeber, Kunden, Vermieter, Stromversorger sowie natürlich auch an das Finanzamt gemacht werden. Ebenso müssen auch Brief- oder Email-Vorlagen, auf der die Bankverbindung angegeben wird, entsprechend geändert werden. Genauso darf die Internetseite nicht vergessen werden.

3. Schritt: Altes Firmenkonto nicht zu früh schliessen

Das alte Firmenkonto sollte nicht zu früh geschlossen werden. Es ist besser dies noch ein paar Wochen zu beobachten, ob auch wirklich der ganze Zahlungsverkehr ohne Probleme über das neue geschäftliche Konto läuft.

4. Schritt: Altes Geschäftskonto schliessen

Erst wenn der Zahlungsverkehr reibungslos über das neue Firmenkonto läuft und man sich sicher ist, dass man es nicht mehr benötigt, sollte man das alte geschäftliche Konto schliessen. Sind auch noch andere Personen am alten Firmenkonto bevollmächtigt, müssen auch diese die Kündigung unterzeichnen.

Wer muss über den Geschäftskonto-Wechsel informiert werden?

Wen muss man über die neue Kontonummer informieren:

  • Die Mitarbeiter (Buchhaltung, Personalabteilung usw.)
  • Alle Lieferanten
  • Alle Kunden (bisheriges Firmenkonto sollte auch wegen offenen Zahlungen noch einige Wochen bestehen bleiben)
  • Versicherungsgesellschaften (beispielsweise Betriebshaftpflichtversicherung)
  • Andere Geldinstitute (zum Beispiel falls das bisherige Firmenkonto ein Referenz-Konto war)
  • Steuerberater (gegebenenfalls zur Information der Minijob-Zentrale etc.)
  • Finanzamt, Gewerbeamt
  • Industrie- und Handeslkammer (IHK)
  • Vermieter
  • Stromanbieter
  • Sonstige Stellen

Weiterhin müssen geschäftliche Unterlagen wie beispielsweise Prospekte, Flyer oder Briefpapier entsprechend geändert werden, falls dort eine Bankverbindung angegeben wurde. Falls nötig, muss das neue Geschäfts-Konto ebenso auf der Internetpräsenz entsprechend geändert werden.

Wird das Firmenkonto gewechselt, so müssen verschiedene Stellen über die neue Bankverbindung informiert werden. Dazu sollte man sich am einfachsten die Kontoauszüge der vergangenen vier bis acht Wochen ansehen und findet so ganz einfach die Personenkreise und Ämter, denen man den Kontowechsel mitteilen muss. Zudem sollten auch eingerichtete Daueraufträge auf das neue geschäftliche Konto übertragen werden.

Wo sollte man ein neues Geschäftskonto eröffnen?

geschaeftskonto-eroeffnen Soll man das neue Firmenkonto online bei einer Direktbank oder einer Filial-Bank eröffnen? Das kommt ganz auf die persönlichen Anforderungen an. Bevorzugt man eher eine persönliche Betreuung vor Ort, dann ist wohl eine ansässige Bankfiliale die erste Wahl. Ebenso wenn man täglich Tageseinnahmen in bar zum Kreditinstitut bringen muss, ist eine Filialbank im näheren Umfeld sicherlich profitabler.

Jedoch muss man bei einer Bankfiliale in der Regel oft mit höheren Gebühren kalkulieren. Wer also auf eine persönliche Betreuung in einer Filialbank verzichten kann und auf der Suche nach einem geschäftlichen Konto mit günstigen Konditionen ist, der sollte sich die Angebote der Direktbanken ansehen. Im Online Geschäftskonto Vergleich findet man ein Vielzahl von Direktbanken mit günstigen Konditionen und guten Leistungen.

Wie kann man ein Firmenkonto kündigen?

Ein Firmenkonto zu kündigen lässt sich im Prinzip relativ einfach erledigen. Das Geschäftskonto darf von dem Kontoinhaber beziehungsweise einem Bevollmächtigten gekündigt werden. Bei Personengesellschaften muss das Konto der gesetzliche Vertreter kündigen. Normaler Weise kann die Kündigung eines Firmenkontos jederzeit durchgeführt werden.

Vorteilhaft und empfehlenswert ist, das bisherige geschäftliche Konto noch mindestens acht Wochen nach der Eröffnung des neuen Geschäftskontos weiter laufen zu lassen. Somit können noch Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge erfolgen, bis der letzte Lieferant und jeder Kunde auf die neuen Kontodaten umgestellt ist. Damit ein Geschäftskonto geschlossen werden kann, sind folgende Schritte zu tun:

  • Eröffnung eines neuen Firmenkontos
  • Im Online-Banking Daueraufträge löschen
  • Information der Empfänger von Lastschriften über die neue Kontoverbindung
  • Kunden über den Kontowechsel und die neue Kontoverbindung informieren
  • Das bisherige Firmenkonto noch einige Zeit weiterlaufen lassen, bis allle Buchungen komplett über das neue Geschäftskonto laufen
  • Bisheriges Firmenkonto kündigen